Projekt

Das mystische Radioteleskop ist ein Parabol, welches "Epiphanie" darstellt und aus lasergeschnittenen Keramikteilen besteht. In der Mitte steht ein Gnomon aus Metall.

Das Denkmal wurde von Philippe Lejeune entworfen:
Französischer Maler, geboren am 15. November 1924 in Montrouge, Frankreich. Gründer der Schule von Etampes; 1995 zum "Peintre de l´Armée de terre" (Maler der Erdarmee) und 2006 zum "Chevalier de la Légion d´honneur" (Ritter der Ehrenlegion) ernannt.

Das mystische Radioteleskop
Eine halbrunde Wand ragt aus dem Boden heraus. In diese parabolförmige Fläche wird das Bild "Epiphanie" eingeprägt und erscheint als großes Plakat. "Epiphanie" gleichsam als Wandreklame. Dank des angewandten werbetechnischen Mittels wird die Fortdauer und Eindringlichkeit der Botschaft garantiert. Wir können das Wandbild als Advent verstehen; sozusagen eine fortdauernde Werbekampagne für die immerwährenden Wahlentscheide.
Auf der Rückseite des Parabols werden Gebete, die die Liturgie der Menschheit darstellen, eingraviert.
Es werden somit drei zeitgemäße Wirkweisen genutzt:
Die Werbung - der Transport - die Informatik.
In der Form eines Werbeplakates - von Bodeninschriften - und Lichteffekten.

Epiphanie, über dem Bodenniveau, ist für den Betrachter über drei Stufen erreichbar: nämlich über die Menschenwürde, die Freiheit und die Wahrheit, vergleichbar mit der Pilgerreise der Heiligen drei Könige.

Der Standort
Das "Denkmal zur Gewissens- und Religionsfreiheit als Grundlage des Friedens" wurde auf dem Platz vor dem Badener Tor des Stift Heiligenkreuz im Wienerwald (Niederösterreich) errichtet. Stift Heiligenkreuz wurde 1133 vom Heiligen Leopold gegründet und ist eine lebendige Zisterzienserabtei. Das Stift erregte 2007 aufgrund des Papstbesuchs sowie wegen des Besuchs von Oscar-Gewinner Florian Henckel von Donnersmarck, reges Interesse der Medien. 2008 stürmte es mit seinem Gregorianischen Choral "CHANT" international die Charts.

Ex Umbris et imaginibus in Veritatem "Aus Schatten und Bildern zur Wahrheit." - zitiert von der Grabplatte von John Henry Newman (1801 bis 1890)
Am Sonntag, den 04. Oktober 2009 wurde das Denkmal beim Stift Heiligenkreuz (Niederösterreich) gesegnet. Nach der Segnung wurden die Festgäste durch Mag. Prinz Gundakar von und zu Liechtenstein, Weihbischof Dr. Andreas Laun und Abt Dipl.-Kfm. Gregor Ulrich Henckel Donnersmarck zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion geladen.


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